Elterntier
Der VaterUntersucht und zuchttauglich — sonst kommt er für die Verpaarung nicht in Frage.
Für Welpenkäuferinnen und Welpenkäufer
Ein Siegel ist so viel wert wie die Bedingung, unter der es vergeben wird.
Deshalb steht auf dieser Seite, was ein Welpe erfüllen muss, bevor er als aus qualzuchtfreier Zucht stammend zertifiziert wird — und was das für Sie bedeutet.
Der Rahmen
Seit 2025 verlangt § 22 des Tierschutzgesetzes von Züchterinnen und Züchtern ein bewertetes Qualzucht-Präventionskonzept je Rasse. Es genügt also nicht, gesunde Hunde zu behaupten — die Vorsorge muss beschrieben, geprüft und bewertet sein.
Ein Zertifikat, das diesen Namen verdient, bildet genau das ab. Es bestätigt nicht das Aussehen eines Welpen, sondern die Untersuchungen seiner Eltern.
Die Reihenfolge
Bevor ein Wurf überhaupt zertifiziert werden kann, müssen beide Elterntiere tierärztlich untersucht werden und ihre Zuchttauglichkeit bestätigt bekommen. Der Welpe erbt nicht das Zertifikat — er erbt die Anlagen, die dabei geprüft wurden.
Elterntier
Der VaterUntersucht und zuchttauglich — sonst kommt er für die Verpaarung nicht in Frage.
Elterntier
Die MutterEbenso. Die Prüfung eines Elternteils allein genügt nicht.
Ergebnis
Der WelpeErst wenn beide Elterntiere zuchttauglich sind, wird der Wurf als qualzuchtfrei zertifiziert.
Die Bedingung
Zwei zuchttaugliche Elterntiere. Keine Ausnahme.
Ein zuchttauglicher Rüde allein genügt nicht, eine zuchttaugliche Hündin allein auch nicht. Fällt eines der beiden Tiere durch, gibt es für die Nachkommen kein Qualzuchtfrei-Zertifikat — unabhängig davon, wie gesund die Welpen aussehen.
Zwei Siegel
Die beiden Siegel gehören zusammen, betreffen aber unterschiedliche Tiere. Das eine steht am Anfang, das andere am Ende.
Für Sie
Das Zertifikat ist prüfbar — von Ihnen, in einer Minute.
Sie brauchen dafür weder Fachkenntnis noch ein Konto. Und Sie müssen sich nicht darauf verlassen, dass ein Papier echt ist, denn Sie fragen die Datenbank direkt.